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Admiral

Der Admiral gehört bei uns zu den häufigen und sehr auffälligen Schmetterlingen. Seinen deutschen Namen trägt er vermutlich, weil seine samtschwarzen Flügel mit den roten Binden an die Uniform eines Admirals beim Militär erinnert haben.


Überwinternde Admirale fliegen vereinzelt sehr früh im Jahr, manchmal schon ab März. Richtig häufig werden sie jedoch erst ab dem Sommer. Sie fliegen dann überall herum. Ihre Eier legen sie einzeln an die Blätter der Großen Brennnessel ab, von denen die Raupen leben.


Ausgewachsene Admirale ernähren sich vom Nektar verschiedener Blütenpflanzen. Sie saugen aber auch an ausfließenden Baumsäften. Die Raupen fressen Brennnesseln.


Nicht nur Zugvögel wandern jedes Jahr von ihren Brutgebieten in den warmen Süden und wieder zurück. Auch viele Insekten tun dies in verschiedener Weise. Ein typisches Beispiel für einen echten Wanderfalter ist der Admiral.

Admirale können in winterkalten Gegenden wie Deutschland nicht dauerhaft überleben. Darum wandern sie jedes Jahr im Frühjahr aus dem wärmeren Süden Europas bei uns ein und vermehren sich hier kräftig. Nachfahren dieser Einwanderer fliegen dann im Herbst zurück in den Süden und vermehren sich dort weiter.

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