Sie sind hier: Naturkundemuseum im Ottoneum > Die Kinderseite > Tiere > Igel
Das Museum | Wissenschaft & Personal | Kinderseite
zurück

Igel

Der Igel ist in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Ein ausgewachsener Igel hat 6000 bis 8000 Stacheln. Bei Gefahr kugelt er sich zu einem stacheligen Ball und wird so nur selten Beute anderer Tiere.

Die grösste Gefahr für einen Igel ist das Auto, da er vor den herannahenden Rädern nicht flieht.

Igel halten einen Winterschlaf. Sie fressen sich bis zum Herbst ein Fettpolster an und dank der auf ein Minimum herabgesetzten Körperfunktionen können sie bis zu einem halben Jahr ohne Futter auskommen.


Igel leben gerne in der Nähe menschlicher Siedlungen. In Gärten und Parks mit viel Gebüsch können sie sich tagsüber verstecken und nachts auf Nahrungssuche gehen. Sie sind aber auch am Waldrand und unter Feldhecken zu Hause.

Im Winter wühlen sich Igel in Laub- oder Komposthaufen ein, weil es dort nicht ganz so kalt wird. Auch im Sommer tragen sie Gras und Laub zu einfachen Schlafnestern zusammen.


Besonders gerne fressen Igel Laufkäfer und andere Insekten. Auch Regenwürmer, Schnecken und anderes Kleingetier stehen auf ihrem Speiseplan. Manchmal erwischen sie bei ihren nächtlichen Streifzügen auch schon mal eine Mäusebrut oder ein paar Vogeleier. Obst und Gemüse sind für Igel nur interessant, wenn sich darin kleine Tiere befinden.


Igel sind Wildtiere und dürfen nur in menschliche Obhut genommen werden, wenn sie verletzt oder krank sind. Gut gemeinte aber schlecht gemachte Überwinterungs-Hilfaktionen schaden oft mehr als dass sie nutzen. Wichtiger ist die Schaffung geeigneter Lebensbedingungen. Haufen von Reisig, Laub und Kompost sollten in keinem Garten fehlen.

Igel

Igel
Das Museum Wissenschaft und PersonalKinderseite