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Libelle

Libellen gibt es schon seit mehr als 200 Millionen Jahren. In grauer Vorzeit lebten riesige Tiere, deren Flügel bis zu 70 cm spannten. Die heute lebenden Arten sind deutlich kleiner. Mit Flügelspannweiten von bis zu 10 cm gehören sie aber immer noch zu den größten Insekten.

In Deutschland leben etwa 80 Arten, von denen die meisten sehr selten sind.

Man unterscheidet Kleinlibellen (Augen stehen weit auseinander, Bild 3) und Großlibellen (Augen berühren sich meist, Bild 1 und 4).


Ihr habt im Sommer sicher schon oft Libellen gesehen, wenn sie im rasanten Flug durch den Garten sausen. Das eigentliche Element der Libellen ist aber das Wasser. Denn dort ist ihre "Kinderstube". Die Larven verbringen viele Monate, manchmal sogar Jahre in ihrem Tümpel, See oder Bach, bevor sie an Land gehen. Für das ausgewachsene Insekt ist das Leben dagegen sehr kurz und endet (mit wenigen Ausnahmen) spätestens wenn es frostig wird.


Libellen sind Jäger! Sowohl die Larven als auch die fertigen Insekten ernähren sich von allerhand Getier, oft Insekten oder deren Larven. Größere Libellenlarven fressen aber auch kleine Fischchen oder Amphibien, wenn sie welche erwischen können.


Unseren Vorfahren müssen Libellen ziemlich unheimlich gewesen sein. Sie gaben ihnen zum Teil furchteinflößende Namen, wie "Teufelsnadeln" oder "Augenstecher". Auch heute lösen diese großen Insekten bei manchen Menschen Unbehagen aus. Das ist aber völlig unbegründet, wie ihr sicher schon längst wisst. Libellen können nicht stechen!




Blutrote Heidelibelle

Larvenhaut (Exuvie) einer Großlibelle

Prachtlibelle

Blaugrüne Mosaikjungsfer
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