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Schleiereule

Das „Markenzeichen“ der Schleiereulen ist ihr herzförmiger Gesichtsschleier, der wie ein Trichter auch das leiseste Geräusch zu den Ohren weiterleitet. Mit diesem guten Gehör ist die Eule, die überwiegend nachtaktiv ist, eine hervorragende Jägerin. Das Federkleid von Eulen besitzt einen weichen Überzug aus kleinsten Fädchen. Das wirkt beim Flug geräuschdämmend und ermöglicht der Eule ihr Gehör optimal einzusetzen.


Die Schleiereule ist in Mitteleuropa auf ein Zusammenleben mit dem Menschen spezialisiert.
Sie brütet in dunklen, möglichst ungestörten Nischen mit freiem Anflug in Kirchtürmen, Scheunen, Taubenschlägen oder Dachböden. Künstliche Nisthilfen werden gerne angenommen. Schleiereulen bleiben in der Regel auch im Winter im Brutgebiet und benötigen ganzjährig Unterstände in Gebäuden.


Die Beute der Schleiereule besteht hauptsächlich aus Feldmäusen und anderen Säugetieren bis zur Grösse einer kleinen Ratte.
Man kann herausfinden, was eine Eule frisst, wenn man die Gewölle untersucht, die sie regelmäßig herauswürgen. In diesen sind sind Schädel und Knochen enthalten, anhand deren man die Beute bestimmen kann. Die Gewölle von Schleiereulen erkennt man leicht an ihrem schwärzlichen Speichelüberzug.


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