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Sammlungen

Vögel

Im Jahre 1943 sind durch Teilzerstörung des Museumsgebäudes umfangreiche Verluste in der ornithologischen Schausammlung und in den Depotbeständen entstanden. Außer Vogelarten aus allen Erdteilen verbrannten auch die umfangreichen Sammlungen von Johannes Gundlach (kubanische Arten), Eugen Ferdinand von Homeyer (ursprünglich ca. 1650 Präparate aus der Paläarktis), Otto Matsko (mexikanische Avifauna) und die seit 1930 neu angelegten Belegsammlungen nordhessischen Materials fast vollständig.

Heute umfasst die Vogelsammlung des Naturkundemuseums etwa 4.000 Präparate, von denen etwa 3.000 als Balg bzw. als Fell gearbeitet sind. Die etwa 800 Arten können überwiegend dem europäischen und südamerikanischen Faunengebiet zugeordnet werden.

Die meisten Exemplare wurden in den 1950er und 60er Jahren von Curt Hartmann zusammengetragen. Aus früherer Zeit sind nur noch einige Restbestände aus den Sammlungen Homeyer (80 Bälge, 40 Ganzpräparate) und Matsko (90 Bälge, 100 Ganzpräparate) erhalten. Auch aus den Beständen des Vereins für Naturkunde existieren noch einige Tiere. In der Sammlung befinden sich zum Beispiel zwei Bälge und zwei aufgestellte Präparate der ausgestorbenen Wandertaube (Ectopistes migratoria) sowie ein Exemplar des ebenfalls ausgestorbenen Karolinasittichs (Conuropsis carolinensis).

Die Vogelsammlung ist auf Karteikarten und zum größten Teil im Computer erfasst

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